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Zigeunereiche bei Dreieich-Götzenhain

Die Zigeunereiche (Naturdenkmal) in Dreieich-Götzenhain wurde durch Hans Hoachim Fröhlich bekannt (Fröhlich, Wege zu alten Bäumen, Band 1 - Hessen). Fröhlich nannte sie Zigeunereiche bei Götzenhain. Im Internet wird der Baum teilweise auch mit Zigeunereiche bei Offentahl bezeichnet. Das liegt wohl daran, dass er sehr grenznah wächst.

 

Da die Stiel-Eiche (Quercus robur) am Waldrand an einer Wegkreuzung wächst, ist der knorrige Stamm leicht schrägt gewachsen und die Krone einseitig ausgerichtet. Laut Fröhlich soll der Baum 1988 gebrannt haben (Blitz?). Der Stammumfang beträgt 5,35 m. Stamm und Starkäste sind zu einem großen Teil hohl. Vermutlich Pilzbefall. Zudem treibt in diesem Jahr wohl der Eichen-Prozessionsspinner sein Unsesen an diesem Baum. Im äußeren Bereich der Krone ist ein großer Teil der Blätter abgefressen.

 

Zwei der Fotos stammen von 2007, die restlichen von 2017.