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Lausbaum an der Hohen Straße in Kilianstädten. Fotografierwetter: Nebel, 0,32 °C in Nasenhöhe, vereinzelt noch Raureif.

Umfang in 1,3 m Höhe: 4,5 m.

Angeblich soll der Baum 600 Jahre alt sein - also ca. um 1400 fand die Keimung statt. Leider steht er nicht unter Naturschutz! Die Hohe Straße ist Teil eines alten Handelsweges, der von West nach Ost verläuft. Am Lausbaum verweilten Reisende Richtung Frankfurt am Main und bereiteten sich auf die Stadt vor. Dem Vernehmen nach soll dazu auch die Entlausung gehört haben. Daher wohl der Baumname.

Einige Kilometer weiter in Dörnigheim steht ein weiterer Läusebaum - eine Flatterulme. Hier handelte es sich allerdings nicht um "Handels"-Läuse sondern um "Kriegs"-Läuse.

Wichtiges Transportgut auf der Hohen Straße waren Bücher zwischen Leipzig und Frankfurt. Diese haben bekanntlich ihre materielle Basis in den Bäumen. Daher wurden in der Natur Leseecken mit knalligen Sitzgelegenheiten eingerichtet. Diese sollen zum Verweilen einladen. Landschaftsfenster richten die Blicke auf bestimmte Orte entlang des Handelsweges, der bereits in der vorrömischen Zeit genutzt wurde.

Noch heute erfreut sich der Baum hoher Beliebtheit: Die Landfrauen marschieren zu ihm, gestylte Radfahrer ruhen sich aus und selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt machen Wanderer Rast auf der Bank.