Photographie Manfred Rößmann

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Sand

Sand ist ein natürlich vorkommender Rohstoff – 2016 wurde er zum Gestein des Jahres gewählt. Die meisten Sande sind Quarzsande. Diese sind Rohstoffe für das Bauwesen, die Glasindustrie und die Halbleiterfertigung. Die Korngrößte von Sand liegt zwischen 0,063 bis 2 mm. Feinere Korngrößen heißen Schluff, gröbere Kies. Wir sind also im Leben von Sand umgeben. Wir wohnen in und auf Sand. Wir schauen durch Sand und unser Telefoninio funktioniert nur mit Sand. Die Straßen, auf denen unsere Autos fahren, bestehen zu einem großen Teil aus Sand. Sogar für die Aufnahme von Sand-Fotos bin ich auf Sand in der Kamera angewiesen (Objektive und Elektronik).

Sand – vor allem Quarzsand – kommt überall auf der Erdoberfläche vor – in mehr oder weniger hoher Konzentration. Besonders große Sandvorkommen gibt es dort, wo Sandstein (mehr als 50% aus Sand bestehend) an der Oberfläche vorkommt. Bekanntermaßen kommt Sand sowohl an Land als auch im Wasser vor. Neben Luft und Wasser ist Sand die am meisten verwendete Ressource auf der Erde. Man ist sich dieser Bedeutung meist nicht bewußt. Sand gehört also zu den besonders zu schützenden Gütern unser Erde. Ca. 40 Milliarden Tonnen Sand werden jährlich weltweit abgebaut. Oder persönlicher: In Deutschland verbraucht jeder Bundesbürger täglich im Schnitt 19 kg Sand und Kies. Das sind pro Leben ungefähr 470 Tonnen – beginnen mit dem Sandkasten. Erste internationale Konflikte sind bekannt. Oder: Fluchtgrund Sandabbau auf www.fluchtgrund.de. Ein weiterer von vielen Artikeln: Helmholtz-Gemeinschaft, Unterschätzter Rohstoff, Von wegen „wie Sand am Meer“.

Die UNEP, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, hat 2014 eine Broschüre (engl.) zum begehrten Sand veröffentlicht.

Auf Sand in Redewendungen sei hier nur kurz hingewiesen.

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